Gänsebraten ungemein beliebtes Schmankerl
Klassiker

Der Gänsebraten zählt zu den Klassikern an Martini, Heiligabend oder zu den Weihnachtsfeiertagen. In vielen Familien darf das knusprige und gut gewürzte Geflügel mit Knödeln und Blaukraut ebenso wenig fehlen wie zum Fest der Weihnachtsbaum und die Geschenke.

"Die Zubereitung einer Weihnachtsgans muss gar nicht aufwendig sein", betont Frank Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit dem richtigen Rezept gelinge sie quasi im Handumdrehen. Das zum Einpinseln der Gans nötige Bier eigne sich darüber hinaus auch zum Durstlöschen hervorragend. "Bei soviel Hitze in der Küche kann man sich mit einem leckeren Pils die Zeit ganz gut vertreiben", meint Frank Schneider. Für den perfekten Genuss sollte das Bier dabei eine Trinktemperatur von sieben bis zehn Grad Celsius haben.

Die Weihnachtsgans geht auf den katholischen Brauch der Martinsgans zurück. Die wird traditionell am 11. November, dem Martinstag, gegessen. Früher begann an diesem Datum die Adventszeit. Sie war ursprünglich eine Fastenzeit, die bis Weihnachten andauerte. Am Heiligabend endet sie - und es wird wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet. Schon seit 1917 wird das sogenannte Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt, heute ist es sogar komplett in Vergessenheit geraten. Geblieben ist nur der schöne Brauch der Weihnachtsgans.

"Gänsebraten nach Mecklenburger Art"

Auf www.chefkoch.de findet sich beispielsweise ein beliebtes Rezept zur Zubereitung eines "Gänsebratens nach Mecklenburger Art".

Die Zutaten für sechs Portionen: Eine mittelgroße, küchenfertige Gans, Salz und Pfeffer, Beifuß.

Für die Füllung: 300 g eingeweichte und entsteinte Backpflaumen, 300 g Äpfel, 2 EL Zucker, 3 EL geriebenes Brot, 50 g gewürfelten Speck, Speisestärke, außerdem noch flüssiger Honig und Bier.

Die Zubereitung: Die bratfertige Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer und Beifuß einreiben. Backpflaumen, Äpfel, Zucker, Brot und Speck mischen und die Gans damit füllen, dann zunähen.

Etwas Wasser in den Bräter gießen, die Gans in den Bräter legen und im Ofen braten, ab und zu mit dem Bratenfond begießen und die Gans drehen. Ist die Gans fast gar, vermischt man Honig und Bier und pinselt dann die Gans damit ein. Fertig braten. Herausnehmen, aus dem Fond wie gewohnt die Sauce herstellen, die Gans teilen und die Füllung rundherum anrichten.

Dazu passen Knödel und Blaukraut, süßlich abgeschmeckt. Für ein Kilogramm Gans sollte man übrigens etwa eine Stunde Bratzeit bei etwa 180 Grad Celsius einkalkulieren. (djd/pt)
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