Gegen den lähmenden Trott

Das letzte Adventsfenster wurde in Saubersrieth geöffnet. Dazu hatten die Familie Daniela und Bernd Martin sowie die Dorffrauen eingeladen. Bild: gi

In Saubersrieth öffnete sich bei der Familie Martin das letzte Adventsfenster. Dies war nochmals Gelegenheit, den besonderen Sinn der Vorweihnachtszeit herauszustellen.

Die Dorffrauen führten mit der Familie Martin Regie und steuerten Gebäck bei. "Macht hoch die Tür", spielte das Bläserquartett auf dem Balkon. Pfarrer Josef Most hieß die über 100 kleinen und großen Besucher willkommen. Sein Thema hieß: "Macht euch bereit, denn Bethlehem ist nicht mehr weit."

Der Advent sei eine Zeit des Aufbruchs, so wie damals Maria und Josef sich auf den Weg machten, war von Elisabeth Völkl zu hören. Der Advent locke uns aus dem lähmenden Trott, um Neues zu wagen. Der Weg des Advents bringe uns auf die Straße des Friedens. Diese Wegstrecke sei auch gefüllt mit viel Arbeit, Hetze und Trubel. "Der Weg ist also das Ziel." Das mit Texten versehene Adventsfenster, umrahmt von Lichtern, wurde geöffnet. Der Weg der Entscheidung führe zur Ruhe oder zum Stress, zum Miteinander oder zur Einsamkeit, das Ziel sei Jesus in der Krippe. "Wachet auf", stimmten die Bläser mit Franz Sturm, Bürgermeister Hermann Ach, Hans Lehner und Hans Prem an. Bibelworte trug Antonia Pösl vor. Eva Völkl nannte Ruhe und Zeit einen Wegweiser im Advent. Angelika Kölbl wies auf den zweiten Wegweiser hin: Bereit sein für Entscheidungen. Im dritten Wegweiser wurde zum "Miteinander gehen" aufgefordert - so wie Josef mit Maria gemeinsam unterwegs war. Natalie Baier trug eine Geschichte vor, Elisabeth Völkl eine Meditation. Die Mädchen brachten die Fürbitten dar. Kinder gestalteten mit Elisabeth Völkl in einem Kreis das Lied "Tragt in die Welt nun ein Licht". Gemeinsam wurde das Advents-Lied gesungen, das "Vater unser" gebetet, bevor Pfarrer Most den Segen erteilte. Die Besucher waren zu Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen eingeladen.
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