Gegen starre Quote beim G8

Trotz aller Beschwichtigungsversuche von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) geht die Debatte über die Gymnasialreform unvermindert weiter. Am Freitag unterzeichneten Spitzenvertreter von Gymnasiallehrern, Direktorenvereinigung, Eltern und Schülern in Würzburg ein gemeinsames Positionspapier.

Darin wehren sie sich vor allem gegen eine starre Quote für den Zugang zur verlängerten Mittelstufe. Die Entscheidung müsse "im Ermessen der Eltern und Schüler liegen", heißt es in dem Papier, und zwar "basierend auf der Empfehlung der Lehrer des Schülers".

Der Vorsitzende des Philologenverbandes, Max Schmidt, sagte, bei den derzeitigen Mittelstufe-Plus-Plänen gebe es noch deutlichen Nachbesserungsbedarf. "Die Entscheidung, ein Jahr zusätzlich in die Mittelstufe zu legen, sollte beispielsweise unbedingt im Ermessen der Eltern und Schüler liegen." Schmidt betonte außerdem den Willen der Verbände, mitzureden.
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