Geiselnahme im ICE: Haftstrafe

Knapp zehn Monate nach einer Geiselnahme in einem ICE hat das Berliner Kammergericht einen Mann aus Baden-Württemberg zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt. Der 24-Jährige kommt laut Urteil vom Donnerstag in eine psychiatrische Klinik. Der vorbestrafte Mann wurde auch wegen versuchter Nötigung des Bundespräsidenten verurteilt. Er hatte den Zugchef mit vorgehaltener Schreckschusspistole gezwungen, ein Schreiben mit politischen Forderungen telefonisch weiterzugeben. Der Geiselnehmer wollte, dass Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf einer Pressekonferenz die Anerkennung Palästinas als Staat verurteilen.
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