Generalstabs
Neuer Chef des

Neuer Chef des Generalstabs Die Tschechische Armee hat einen neuen Chef des Generalstabs. Josef Becvár hat am Freitag Petr Pavel in dieser Funktion abgelöst. General Pavel wurde im September letzten Jahres zum Vorsitzenden des Militärausschusses der Nato für die Zeitperiode 2015-2018 gewählt. Der neue Generalstabschef will seine Aufmerksamkeit vor allem Personalfragen widmen. Er werde sich darauf konzentrieren, den Personalstand der Armee zu vervollständigen und eine aktive Rese
Die Tschechische Armee hat einen neuen Chef des Generalstabs. Josef Becvár hat am Freitag Petr Pavel in dieser Funktion abgelöst. General Pavel wurde im September letzten Jahres zum Vorsitzenden des Militärausschusses der Nato für die Zeitperiode 2015-2018 gewählt. Der neue Generalstabschef will seine Aufmerksamkeit vor allem Personalfragen widmen. Er werde sich darauf konzentrieren, den Personalstand der Armee zu vervollständigen und eine aktive Reserve aufzubauen. Dies erläuterte Becvár in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur CTK. Der Tschechischen Armee fehlen gegenwärtig etwa 5000 Soldaten. Außerdem müsse sich die Armee mit dem Einkauf moderner Militärtechnik intensiv befassen, so der Offizier weiter. Die offizielle Amtsübergabe erfolgt heute.

Zeman bremst beim Tempolimit

In Tschechien ist ein Streit um eine Erhöhung des Tempolimits auf geraden Autobahnabschnitten auf 150 Kilometer pro Stunde entbrannt. Präsident Milos Zeman kündigte an, sein Veto einzulegen. Das Abgeordnetenhaus hatte zuvor gegen den Willen der Regierung das höhere Tempolimit verabschiedet. Es sei zwar schön und gut, dass man in Deutschland schneller fahren kann, aber man bräuchte nur die tschechischen mit den deutschen Autobahnen zu vergleichen, sagte Zeman der Nachrichtenagentur CTK. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt derzeit 130 km/h. Mit knapp 60 Verkehrstoten pro Million Einwohner (2014) liegt Tschechien europaweit im oberen Bereich.

Depressionen weit verbreitet

Drei von zehn Tschechen im Arbeitsalter von 25 bis 65 Jahren leiden an Depressionen, Angst vor einem Burnout-Syndrom haben 34 Prozent der Erwerbstätigen. Einen gesunden Lebensstil pflegt nur knapp ein Fünftel der Befragten. Das sind die Ergebnisse von Untersuchungen der Psychiatrischen Klinik an der Prager Karlsuniversität in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungs-institut Stem/Mark. An den Untersuchungen haben im Herbst mehr als 1000 Personen zwischen 25 und 65 Jahren teilgenommen. Nach Meinung von Experten sind Depression, Stress und Burnout eine relativ häufig anzutreffende Erscheinung in Tschechien. Entscheidende Faktoren für diese Häufigkeit seien insbesondere ein zu passiver Lebensstil und der übermäßig hohe Alkoholgenuss, bemerken die Experten.

___

Weitere Nachrichten im Internet:

http://www.radio.cz/de
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.