Geologisch-geschichtlicher Lehrpfad startet an der Rödlaser Berghütte - Turmfest am 15. August
Ausflug in die Erdgeschichte

Massenricht. (fdl) Am 15. August 1977 wurde der Aussichtsturm Rödlas eingeweiht. Seitdem findet jedes Jahr am Fest "Mariä Himmelfahrt" unter dem Aussichtsturm das Turmfest statt.

In den letzten Monaten wurde das Bauwerk grundlegend saniert und so erstrahlt der Turm zum diesjährigen Turmfest in neuem Glanz. Es beginnt um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Ruhestandspfarrer Konrad Kummer.

Musikalisch umrahmt wird die Messe vom "Monte-Chor". Anschließend werden den ganzen Tag leckere Speisen und Getränke angeboten. Ab 15 Uhr spielen die "Höidlbrumma" auf. Der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins Massenricht, Gerhard Lehner, und viele fleißige Helfer freuen sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern.

Dieses Jahr wartet ein besonderes Erlebnis auf die Gäste. Vor kurzem wurde der Lehrpfad "Expedition Erdgeschichte Massenricht" eröffnet. Er ist 4,5 Kilometer lang und bietet viele geologisch-geschichtliche Informationen über dieses Gebiet. Startpunkt ist an der Rödlaser Berghütte. Dort können Interessierte kostenlos Übersichtskarten bekommen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln der EU zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gefördert.

Der Bürgermeister der Stadt Hirschau Hermann Falk lobte es als wichtigen Meilenstein für die touristische Erschließung der Stadt Hirschau und hofft, dass viele Besucher, auch Gruppen und Schulklassen, den neuen Lehrpfad besichtigen. Wer Interesse an einer Führung hat, kann sich unter wanderwege@massenricht.de informieren.

Die Turm-Sanierungsarbeiten wurden im September 2014 begonnen und Ende Mai beendet. Jetzt kann man wieder die 158 Stufen bis zur obersten Aussichtsplattform hinaufsteigen und die herrliche Aussicht über die nordoberpfälzer Hügellandschaft bis hinüber an die Grenze zu Tschechien genießen.

Seit dem Bau im Jahr 1976 waren an vielen Teilen der Konstruktion Schäden aufgetreten. Die Betonflächen wurden innen und außen überarbeitet und mit modernen Schutzsystemen versehen. Bei Wand-, Decken- und Treppenbauteilen behoben die Arbeiter nicht nur konstruktive Mängel, sondern auch optische. Die Kanzeln und deren Aufhängevorrichtungen wurden ebenfalls saniert und neu beschichtet.
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