Gerätehausbau reißt Loch in Kasse

Die Feuerwehr Bernrieth ehrte in der Generalversammlung Konrad Gmeiner (Vierter von links) und Helmut Siegl (Sechster von links) für jahrzehntelange Treue. Bild: bml

In der Generalversammlung der Feuerwehr Bernrieth zog Kommandant Rudi Bayer Bilanz nach einem in jeder Hinsicht sehr arbeitsreichen Jahr. Vor allem das neue Gerätehaus forderte viel Eigenleistung.

Im Vereinslokal Weig erwähnte Kommandant Rudi Bayer neben einem Brandeinsatz mehrere Verkehrsordnungsdienste und technische Hilfeleistungen mit mehreren Hundert Stunden freiwilliger Hilfeleistung. Vorsitzender Norbert Feneis berichtete von einem sehr umfangreichen Vereinsleben, "dessen Höhepunkt die Einweihung des Feuerwehrhauses gewesen ist".

Kassenwart Johann Feiler junior informierte über ein stattliches Minus dar, das jedoch dem finanziellen Eigenaufwand für das Gerätehaus geschuldet ist. Johann Riedl und Karl Gollwitzer bescheinigten vorbildliche Buchführung.

Bürgermeister Josef Beimler dankte dem Verein und besonders dem Kommandanten für die reibungslose Zusammenarbeit, auch für das neue Vereinsheim. Der Rathauschef merkte noch an, dass die Wehr aus dem öffentlichen Leben der Marktgemeinde nicht wegzudenken sei.

Kreisbrandmeister Gerhard Gösl freute sich, auch zukünftig in Oberbernrieth im Gerätehaus Schulungen und Unterrichte abhalten zu können, vor allem in Bezug auf den Digitalfunk, der in nächster Zeit eingeführt werden wird. Das Feuerwehrhaus sei ein Schmuckstück. "Die beleuchtete Schrift sieht man schon von Weitem", stellte er fest.

Für die kommenden beiden Jahre wählten die Mitglieder Riedl und Gollwitzer wieder als Kassenprüfer. Simon Kleber und Thomas Beer sind neue Mitglieder im Verein. Für 60 und 50 Jahre Vereinszugehörigkeit ehrten die Verantwortlichen den ehemaligen Kommandanten Konrad Gmeiner und Helmut Siegl mit Urkunden.

Nachdem der Bauausschuss seine Funktion erfüllt hat, löste ihn Feneis auf. Die Mitglieder erhalten noch ein Fotobuch, das Schriftführer Bernhard Müller erstellte, als kleine Anerkennung für ihre Mitarbeit. Feneis dankte allen für die aufgewendete Zeit.
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