Gericht: Appell an Vernunft der Kölner Hooligans
"Denkt nach"

Mit eindringlichen Appellen der Opfer ist der Kölner Hooligan-Prozess weitergegangen. "Erst denken, dann machen!", sagte am Donnerstag der 54-jährige Fahrer des Busses, der von den Kölner Ultras angegriffen worden war. "Wie viele Menschenleben habt ihr riskiert?" Die Ultras hatten den Bus auf einem Autobahnparkplatz schwer beschädigt. Der Vorsitzende Richter und der Oberstaatsanwalt dankten dem Busfahrer dafür, dass er den Wagen der Ultras ausgewichen war anstatt "den Kampf aufzunehmen". Die Angeklagten entschuldigten sich einzeln bei allen Opfern. Die Männer zwischen 26 und 30 Jahren sind wegen Nötigung beziehungsweise Landfriedensbruchs angeklagt.
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