Gericht erklärt Ausstrahlungsverbot für Mixed Martial Arts für rechtswidrig
Ultimative Brutalität

Die Kampfsportwettkämpfe der Ultimate Fighting Championship (UFC) könnten bald wieder im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Das Verwaltungsgericht München erklärte ein Ausstrahlungsverbot der Sendungen durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) für rechtswidrig (AZ.: M17K10 1438).

Die Landeszentrale bezeichnete die Entscheidung des Gerichts als "irritierend" und kündigte an, in Berufung zu gehen. Zudem stehe eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig aus, ob die Klage gegen das Verbot zulässig sei.

Die UFC ist der weltgrößte Veranstalter von Kampfsportveranstaltungen der Mixed Martial Arts (MMA). Kritiker des Sports fordern seit langem ein Verbot dieser Veranstaltungen, bei denen es auch zu Schlägen und Tritten gegen bereits am Boden liegende Gegner kommen kann. UFC-Sendungen werden nach Veranstalterangaben in 129 Ländern übertragen und erreichen rund 800 Millionen Fernsehhaushalte.
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