Germanwings-Absturz: Die meisten Wrackteile geborgen - Zwischenbericht erwartet
Aufräumarbeit und Analyse

Einsatzkräfte haben inzwischen 34 Tonnen der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine geborgen - das sind rund 80 Prozent des gesamten Airbus-Fliegers. Die Wrackteile seien in einer zentralen Halle in Seyne-les-Alpes nahe des Absturzortes gelagert worden, sagte ein Sprecher der Lufthansa.

Die französische Luftfahrt-Untersuchungsbehörde arbeitet unterdessen weiter an der Analyse der Flugschreiber des abgestürzten Airbus. Derzeit würden die Daten des Stimmrekorders und des Flugdatenschreibers synchronisiert, sagte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch in Le Bourget bei Paris.

Bis zur Veröffentlichung eines ersten Berichts sei es "eine Frage von Wochen". Darin wollen die Experten auf Basis der Blackbox-Daten präzise den Ablauf des Fluges schildern. "Wir arbeiten sehr intensiv, um ihn schnell zu veröffentlichen." Bei dem Absturz in den französischen Alpen waren am 24. März alle 150 Menschen an Bord gestorben. Der Copilot soll den Kapitän absichtlich aus dem Cockpit ausgeschlossen und das Flugzeug auf Sinkflug gebracht haben. Als Reaktion auf das Unglück bringt die Deutsche Flugsicherung (DFS) Notfall-Systeme ins Gespräch, mit denen man führerlose Flugzeuge vom Boden aus lenken könnte.
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