Germanwings-Katastrophe: Manager besuchen Absturzregion
Airline-Chefs in Le Vernet

Thomas Winkelmann (links) und Carsten Spohr gedachten der Opfer des Absturzes. Bild: dpa
Ein halbes Jahr nach der Germanwings-Katastrophe haben Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Germanwings-Chef Thomas Winkelmann der Opfer des Absturzes gedacht. Die beiden Manager waren dazu am Donnerstag nach Le Vernet in die südostfranzösischen Alpen gekommen.

Kritik der Hinterbliebenen

Dort hatten am 24. Juli Hunderte Hinterbliebene an die Opfer der Katastrophe erinnert, deren nicht identifizierte Leichenteile in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt wurden. Nach Auseinandersetzungen um Schmerzensgeldzahlungen und Kritik an Spohr war der Lufthansa-Chef im Juli nicht bei der Feier dabei.

Spohr und Winkelmann legten nun an einem Gedenkstein in dem Alpenort einen Kranz nieder. Le Vernet ist nur wenige Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Anschließend war ein Besuch auf dem Friedhof der Gemeinde vorgesehen. Beim Absturz der Germanwings-Maschine waren am 24. März alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten stammten aus Deutschland.
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