Germanwings: Opferanwalt plant Gang vor US-Gericht
Warnung an Lufthansa

Nach der Trauerfeier für die 150 Germanwings-Toten tritt die Aufarbeitung der Katastrophe mit der Diskussion über Schadenersatz für die Hinterbliebenen in eine neue Phase.

Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der Familien von Absturzopfern vertritt, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er plane den Gang vor ein US-Gericht, falls Lufthansa den Angehörigen bei den bald beginnenden Gesprächen über Schadenersatz nicht genug entgegenkomme. Giemulla erklärte, sein Ziel sei es, für die Hinterbliebenen auch einen "emotionalen Schadenersatz" zu erstreiten.

Opferanwalt Christof Wellens sagte dem TV-Sender Phoenix: "Die Opferfamilien brauchen sehr viel Geld, um ihr weiteres Leben zu gestalten ohne den Menschen, der verloren gegangen ist." Die Schuldfrage sei "eindeutig geklärt". "Lufthansa ist für von ihr eingesetztes Personal in voller Weise verantwortlich."
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