Gesamtsanierung des St.-Anna-Krankenhauses abgeschlossen
Das Skalpell blitzt im Modul

Auf massiven Stelzen ruht der neue OP-Trakt, er ist an den 2. Stock angeschlossen und besteht aus Modulen. Bilder: Gebhardt
 
Sie stießen an auf eine gute Zukunft: Stationsleiter Christian Haubner, Chefarzt Dr. Jörg-Dietrich Dodenhöft, Hebamme Gerda Schmidt und Vorstand Klaus Emmerich (von links). Bild: Huber
Sulzbach-Rosenberg. (ge) Zwei Meilensteine in der Gesamtsanierung des St.-Anna-Krankenhauses sind abgeschlossen: Eine neue Operationsabteilung und eine neue Entbindungsstation - innerhalb von nur acht Tagen wurden gleich zwei neue Gebäudeeinheiten bezogen. Profitieren werden zunächst vor allem die Patienten, betont Vorstand Klaus Emmerich.

Nach einer Bauzeit von nur wenigen Monaten bezogen Operateure, Anästhesisten und Pflegepersonal eine vollständige Einheit aus Modulen mit drei Operationssälen, einem Aufwachraum sowie breiter technischer Ausstattung auf neustem Niveau. Alle Eingriffe in den kommenden zwei Jahren werden in diesem Gebäude ablaufen. Wie kam es zu dem immerhin zwei Millionen Euro teuren Anbau an das Anna-Krankenhaus? In den nächsten zwei Jahren wird die bisherige Operationsabteilung baulich komplett umgestaltet. Um dies für alle Patienten störungsfrei abwickeln zu können, wird die bisherige OP-Station komplett geschlossen und neu errichtet.

Auch die "Gyn" zog um

Danach steht ein erneuter Umzug aller Operateure an - zurück in das Kerngebäude des St.-Anna-Krankenhauses. Erste, sehr positive Erfahrungen mit den neuen Operationseinheiten sind bereits gewonnen. In allen Sälen befindet sich modernste Medizintechnik, die bereits in Kliniken der Schwer- und Maximalversorgung erprobt wurde.

Eine Woche davor ging bereits - nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit - die komplett sanierte und von Grund auf neu strukturierte Station Gynäkologie und Geburtshilfe in Betrieb. Diese befindet sich zwar noch auf dem gleichen Stockwerk wie zuvor, hat jedoch von der Südseite des Gebäudes auf die Osthälfte gewechselt. In einer kleinen Feier übergab die Klinikleitung den neuen Bereich nun an Mitarbeiter und Patienten.

Freundliches Ambiente

"Bei der Gestaltung der Station und der Auswahl der Materialien legten wir ein Hauptaugenmerk auf wohnliches Ambiente", erklärt Vorstand Klaus Emmerich. So erhielten die Patientenzimmer einen strapazierfähigen Boden in Holzoptik. Alle Patientenzimmer besitzen eine funktionelle Nasszelle.

"Ein abgestimmtes Raumkonzept mit entsprechender Farbgestaltung schafft ein freundliches Ambiente - sowohl für Patienten und Besucher als auch für die Mitarbeiter." Durch Farbakzente im Bereich des Flures sowie des Stützpunktes sei für Patienten und Besucher künftig einfache Orientierung gewährleistet.

Die beiden neuen Kreißsäle sind freundlich und hell gestaltet. Selbstverständlich verfügen auch sie über die neueste und modernste Technik zur Überwachung der Geburten. Einer der beiden ERäume ist zudem um eine Entbindungswanne für Unterwassergeburten ergänzt. Für eventuelle unerwartete Notfallversorgung stehen die entsprechenden technischen Gerätschaften in kürzester Zeit zur Verfügung.

Sanierung geht weiter

Energiesparende LED-Lampen, Einzelraumregelung der Heizung und insgesamt moderne energiesparende Einbaugeräte tragen dem Umweltschutzgedanken Rechnung. Die Bauarbeiten am St.-Anna-Krankenhaus sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. So steht zum Beispiel die Wiedereröffnung des Eingangsbereiches kurz bevor.
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