Geständnis im Fall Nemzow

Gut eine Woche nach dem Mord am Kremlkritiker Boris Nemzow hat ein erster Verdächtiger eine Beteiligung an der Bluttat gestanden. Ein Moskauer Gericht nahm am Sonntag insgesamt fünf Männer aus dem islamisch geprägten Nordkaukasus in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, an der Organisation und Ausführung der Bluttat beteiligt gewesen zu sein. Vier der Verdächtigen wiesen die Anschuldigungen nach Gerichtsangaben zurück. Nemzow war am 27. Februar von einem Unbekannten in der Nähe des Kremls hinterrücks erschossen worden. Die Behörden gingen weiterhin von einem Auftragsmord aus, berichtete die Agentur Interfax. Von Spuren zu möglichen Hintermännern war zunächst keine Rede.
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