Gewerkschaften künftig im Boot

Gewerkschaften sollen in katholischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen und Kindergärten künftig mehr zu sagen haben. Die Deutsche Bischofskonferenz beschloss nach eigenen Angaben vom Mittwoch eine entsprechende Änderung ihres Arbeitsrechts. Sie reagierte damit auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2012. Insgesamt sind etwa 700 000 Arbeitnehmer betroffen.

Neu ist nun, dass die Gewerkschaften organisatorisch in das Verfahren des so genannten Dritten Weges eingebunden werden. Sie können sich künftig direkt an den Verhandlungen über die kirchlichen Tarife beteiligen. Allerdings sind Streiks als Druckmittel weiterhin nicht zulässig.
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