Gräbersegnung über der Grenze

Gemeinsam mit Ruhestandspfarrer Siegfried Wölfel und Pater Klaus Kniffki waren viele Gläubige auf den Friedhof nach Paulusbrunn gekommen. Bei der Gräbersegnung würdigte Wölfel auch das Engagement der Heimatvertriebenen, die die Überreste der Grabstätten wieder aufgerichtet haben und sich um den Friedhof kümmern. Bild: Wolfgang Schwamberger
Zum Totengedenken mit Gräbersegnung an Allerheiligen waren Ruhestandspfarrer Siegfried Wölfel und Pater Klaus Kniffki auf den Friedhof nach Paulusbrunn gekommen. Pfarrer Wölfel erinnerte an Allerheiligen 1989, als er als Stadtpfarrer von Bärnau das erste Mal mit den ehemaligen Paulusbrunnern auf den Berg über die Grenze kam. Er dankte den Heimatvertriebenen und ihren Angehörigen und Freunden für ihr großes Engagement, mit dem sie den verwüsteten Friedhof wieder würdig gestalteten, die Überreste der Grabstätten wieder aufrichteten und seitdem die letzte Ruhestätte ihrer Vorfahren pflegen.

Im gemeinsamen Gebet gedachten die Anwesenden allen verstorbenen Paulusbrunnern, auch jenen, die in alle Welt verstreut waren und besonders dem letzten Pfarrer Alois Bayer, der 1948 noch auf diesem Friedhof beerdigt wurde.
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