Grenzkontrollen zum G7-Gipfel

Während des G7-Gipfels im Schloss Elmau wird es an bestimmten deutschen Außengrenzen voraussichtlich wieder temporäre Grenzkontrollen geben. Er gehe davon aus, dass die Bundesregierung dies in Brüssel beantragen werde, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bei einem Ortstermin in dem Hotel in den Bergen bei Garmisch-Partenkirchen. Zumindest an den bayerischen Grenzübergängen zu Österreich dürfte es dann ab Anfang Juni Kontrollen geben, alles andere liege im Ermessen der Sicherheitsbehörden. Ziel sei es, Gewalttäter möglichst schon an der Einreise zu hindern, betonte der Innenminister. Ähnlich sei dies auch bei der Fußball-WM im Jahr 2006 praktiziert worden.

Herrmann sieht auch nach den schweren Ausschreitungen anlässlich der EZB-Eröffnung in Frankfurt in dieser Woche keine Notwendigkeit, die Sicherheitsvorkehrungen für den G7-Gipfel komplett zu überarbeiten. Das bestehende Konzept sei so ausgefeilt, dass es keiner besonderer Veränderungen mehr bedürfe. Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen treffen sich vom 7. bis 8. Juni im Schloss Elmau. Mehr als 15 000 Polizisten werden dann im Einsatz sein. "Wir sind voll im Zeitplan", sagte Herrmann.
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