Grenzübergang Schirnding

Jahrhundert hat der Pass von Schirnding (Kreis Wunsiedel) eine wichtige Funktion als Grenzübergang. Er stellt die Verbindung vom Fichtelgebirge ins böhmische Becken her und war Teil der Handelsstraße von Nürnberg nach Eger.

Nach Angaben des Grenzmuseums Schirnding wurde 1572 das erste Zollamt eingerichtet. Die wichtigsten Handelsgüter damals waren Hopfen, Zinn, Blei, Eisen, Vieh, Wein und Lebensmittel.

Schlagzeilen machte der Übergang im November 1989, als brechend volle Züge in Schirnding sowie 30 Kilometer lange, dreireihige Trabbi- und Wartburgkolonnen im Zusammenhang mit der neuntägigen Massenflucht aus der DDR in Schirnding ankamen. (räd)
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.