Gressenwöhrer Schützen blicken auf Erfolge zurück
Titel und Aufstieg für beide Mannschaften

Dass Schützen mehr als ihren Sport im Kopf haben, beweist Bergschütz Gressenwöhr regelmäßig. Beim Benefizkonzert mit der Band "Intermezzo" ist im Oktober ein Erlös von 1800 Euro zusammengekommen. Empfänger ist erneut die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder von Gerda Schommer.

Bei der 56. Mitgliederversammlung zog 1. Schützenmeister Karl-Heinz Schöpf Bilanz und sagte, dass der Verein momentan 177 Mitglieder habe. Die jährlich anstehenden Aufgaben und Veranstaltungen seien in gesellschaftlicher und sportlicher Hinsicht absolviert worden. Bei den wöchentlichen Schießabenden sei die Beteiligung durchschnittlich gewesen, es gebe noch Luft nach oben.

Die Begradigung der Grundstücksgrenze am Schützenheim und die Neugestaltung der Außenanlage sei abgeschlossen. Neben den beiden Nachbarn dankte der Schützenmeister der Stadt Vilseck für organisatorische und finanzielle Abwicklung.

Eine der arbeitsintensivsten Tätigkeiten sei die Neufassung der Vereinssatzung gewesen. Das alte Vereinsgesetz stammte aus dem Jahr 1988 und musste dringend auf einen neuen Stand gebracht werden. In die neue Satzung eingebaut wurde die Ehrenamtspauschale. Schießleiter Erich Roppert gab einen Überblick über die sportlichen Ereignisse. Herausragend seien die ersten Plätze und somit der Gewinn der Meisterschaft für beide Wettkampfmannschaften gewesen. Die Erste habe den Titel in der Kreisliga Nordwest geholt, die Zweite sei Meister in der Gauliga A geworden. Für beide Mannschaften bedeutete dies den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

Jugendleiter Karl-Heinz Siegert informierte darüber, dass drei Jungschützen an den Ständen trainieren. Drei weitere hätten seit dem Sommer aus unbekannten Gründen nicht mehr am Schießtraining und den Veranstaltungen teilgenommen. Es sei schwierig, gerade im Schießsport junge Leute an den Verein zu binden.

Einen Überblick über das Vereinsjahr gab stellvertretende Schriftführerin Tanja Schöpf mit dem Verlesen des Jahresprotokolls. Kassier Helmut Schöpf berichtete von einem positiven Kassenstand, was Kassenprüfer Josef Stauber bestätigte.

Gauehrenschützenmeister Karl Federer lobte die gute Arbeit des Vereins. Er sei stolz, dass die drei Schützenvereine der Gemeinde tragende Säulen im Gau seien. Für die Zukunft wünschte er dem Verein viel Erfolg. Schützenmeister Schöpf wies noch auf die bis zur Weihnachtsfeier am Samstag, 20. Dezember, anstehenden Wettbewerbe hin.
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