Griechen hoffen auf Rettung aus Russland oder China
Athen unter Druck

Die internationale Finanzwelt hat Athen eindringlich zu tiefgreifenden Reformen aufgefordert, um eine Staatspleite abzuwenden. Notenbanker, Finanzminister und US-Präsident Barrack Obama gaben sich auf dem Frühjahrstreffen des IWF und der Weltbank zunehmend besorgt.

Die Experten der Geldgeber haben unterdessen ihre Verhandlungen mit Griechenland über das Reformpaket fortgesetzt. Sie nahmen am Samstag die Gespräche wieder auf - diese dauerten auch am Sonntag an. Das werteten EU-Kreise als gutes Zeichen. Die Experten bereiten das Treffen der EU-Finanzminister vor.

Athen versucht offenbar, Geldquellen in China und Russland zu finden. Es gehe um bis zu 15 Milliarden Euro, berichteten die griechischen Wochenzeitungen "Agorá" und "Karfí". Zehn Milliarden Euro sollten aus China kommen. Das Geld wäre eine Vorauszahlung für die Nutzung des Hafens von Piräus und den Einstieg bei der Eisenbahn. Athen hoffe zudem auf drei bis fünf Milliarden Euro aus Russland. Dies könnte ein Vorschuss für Transitgebühren für die Erdgas-Pipeline Turkish Stream sein.
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