Gröhe will Angehörige besser absichern und schulen
Hilfe für Pflegende

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will Menschen, die ein Familienmitglied pflegen, besserstellen. Im Zuge des zweiten Pflegestärkungsgesetzes sei eine umfassende Absicherung der pflegenden Person in der Arbeitslosenversicherung vorgesehen, berichtet die "Passauer Neue Presse". Bisher seien für pflegende Angehörige längstens sechs Monate Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt worden, nun könne es auch darüber hinausgehen. Auch sollen die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung angepasst werden. Danach soll künftig die Pflegeversicherung Rentenbeiträge für Angehörige zahlen, die regelmäßig ein Familienmitglied mindestens zehn Stunden wöchentlich pflegen, verteilt auf mindestens zwei Tage. Bedingung sei, dass der Pflegebedürftige zumindest Pflegegrad 2 hat. Die Pflegekassen werden laut dem Bericht verpflichtet, Kurse für Angehörige anzubieten.
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