Grötsch behält Herrmanns Ankündigungen im Auge

"Auch ich würde die Situation an der bayerisch-tschechischen Grenze als vergleichsweise ruhig bezeichnen", teilt Uli Grötsch, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Waidhaus, die Einschätzung des Innenministeriums. "Problematisch ist aber die Entwicklung der Stellen bei Bundes- und Landespolizei." Die Bundespolizei blute langsam aus: "Das Durchschnittsalter erhöht sich von Jahr zu Jahr, weil keine neuen Leute nach Waidhaus versetzt werden." Bei der Landespolizei habe man mit mehr als 70 angefangen - davon sei noch etwa die Hälfte übrig. Grötsch wolle Herrmanns Ankündigungen hinsichtlich der Schaffung zusätzlicher Stellen sowie die Verstärkung bei der PIF (PI Fahndung, löste in Bayern die Grenzpolizeiinspektion ab) "sehr genau im Auge behalten". "Es ist die alte CSU-Taktik: Sie lassen über Jahre alle Dienststellen ausbluten, sorgen dann aus aktuellem Anlass für neue Stellen und lassen sich dafür abfeiern." (jrh)
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