Großbrand in Schlachtanlage für Gockerln

Dicke Rauchwolken stehen über der Hähnchen-Schlachtanlage in Bogen. Bis zu 470 Feuerwehrleute waren bei dem Großbrand, der in der Nacht zum Montag ausbrach, im Einsatz. Die Polizei geht von einem zweistelligen Millionenschaden aus. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Bild: dpa
(dpa/al) Ein Großbrand in einer Hähnchen-Schlachtanlage im niederbayerischen Bogen hat in der Nacht zum Montag einen Schaden von mehr als zehn Millionen Euro verursacht. In einer 2400 Quadratmeter großen Werkhalle war gegen Mitternacht das Feuer ausgebrochen. Mehr als zwölf Stunden später waren die Flammen noch immer nicht völlig gelöscht. Mittags waren noch 470 Feuerwehrleute aus der ganzen Region im Einsatz.

Nach Angaben des Unternehmens konnten sich die Mitarbeiter der Geflügelschlachterei in Sicherheit bringen, auch Tiere seien nicht umgekommen. Betroffen sind auch die meisten Hähnchen-Mastbetriebe in der nördlichen und mittleren Oberpfalz. Die Schlachtung werde nun in andere Betriebe der PHW-Gruppe ("Wiesenhof") verlegt, sagte eine Sprecherin. (Seite 4)
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