Grubenunglück: Mehr Opfer

Helfer haben nach der verheerenden Gasexplosion in einer Kohlegrube im Krisengebiet Ost- ukraine weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Toten bei dem Unglück im Donezker Bergwerk Sassjadko stieg nach Darstellung der prorussischen Separatisten auf mindestens 32. Ein Mensch werde noch vermisst, teilte der Chef der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter, Michail Wolynez, der Agentur Interfax zufolge am Donnerstag mit. Die Gebietsverwaltung hatte von 33 Toten berichtet. Zum Zeitpunkt der Explosion am Mittwoch befanden sich mehr als 200 Bergarbeiter unter Tage. Die meisten konnten sich retten. Weil die Mine in dem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet liegt, haben Rettungskräfte der Regierung in Kiew keinen Zugang zum Unglücksort. Präsident Petro Poroschenko ordnete eine landesweite Staatstrauer an.
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