Gut gewappnet für kalte Tage
Garten im Herbst

Jetzt im Herbst gibt es für Gartenfreunde jede Menge zu tun: Da müssen mehrjährige Stauden geschnitten werden. Wenn Pflanzen umgesetzt werden sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, da sich die Gewächse noch an den neuen Boden und Standort gewöhnen können. Auch wer es im Frühling gerne möglichst früh bunt haben will, sollte aktiv werden, denn die Zwiebeln für Krokusse, Narzissen und Co gilt es, im Herbst zu setzen. Hier einige weitere Tipps, woran Hobbygärtner und Freiluftfans denken sollten:

Gehölze schneiden

Auch die Heckenschere kommt im Herbst zum Einsatz. Sie entfernt schwache Triebe der Gehölze, damit diese im Frühling gesünder nachwachsen können. Nützliche Helfer mit höherer Reichweite erleichtern die Baumpflege im Oktober und November. Hobbygärtner können mit einem robusten Teleskop-Schaft präzise und wendig agieren. So können sie die Bäume von kranken, dürren und abgestorbenen Ästen, aber auch nach innen wachsenden, zu dicht stehenden und sich überkreuzenden Trieben befreien.

Terrasse abdichten

Bei Balkonen und Terrassen mit geschlossenem Untergrund wie Beton oder Zementestrich sollte man vor dem Fliesenlegen unbedingt auf die Abdichtung achten. Gerade solche Fliesenböden sind bei nasser Witterung im Herbst anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Passende Produkte halten den Untergrund trocken und beugen somit Langzeitschäden vor. Besonders schnell sind die Außenanlagen mit Systemen zu bearbeiten, die eine Abdicht- und Entkopplungsbahn beinhalten.

Holz schützen

Damit der Charme von Holz auch nach Jahren im Freien noch erhalten bleibt, sollten Holzliebhaber vorzeitigem Vergrauen und Witterungsschäden rechtzeitig vorbeugen. Eine Langzeitschutz-Lasur schützt vor frühzeitigen Alterungserscheinungen und hebt gleichzeitig die natürliche Maserung hervor.

Zudem kann man mit Lasuren Holzoberflächen eine dezente farbliche Nuance, beispielsweise in trendigen Grautönen, verleihen. Wichtig sind viele lichtechte Pigmente im Lasurprodukt, die UV-Strahlen abwehren und damit das Holz vor Vergrauen und Austrocknung schützen. Damit auch Regen und Schnee dem Material nichts anhaben können, wirken Anstriche wie eine Langzeitschutz-Lasur zusätzlich wasserabweisend und feuchtigkeitsregulierend.

Häckseln und Kompost

Da Mikroorganismen sowohl Kohlenstoff als auch Stickstoff benötigen, sollte beides im Kompost vorhanden sein: Kohlenstoffhaltig sind eher trockene Reste wie zerkleinerter Strauchschnitt oder Laub, während Gemüse- und Obstreste aus dem Haushalt viel Stickstoff liefern. Auch Rasenschnitt lässt sich unter den Kompost mischen. Dank seinem hohen Wassergehalt regt er einen schnellen Zersetzungsprozess an. Gartenfreunde sollten ihn jedoch gut vermengen, damit er nicht verklebt und dadurch die Luftdurchlässigkeit beeinträchtigt und zu Fäulnis führt.

Schon den etwa drei Monate alten Rohkompost kann man als Mulch auf Beeten ausstreuen. Der Kompost ist reif, wenn er von krümeliger Struktur ist, dann sind seine Nährstoffe aufgeschlossen. Je nach Jahreszeit und Temperatur dauert dieser Prozess sechs bis zwölf Monate. (djd)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.