Gut überlegen, ob auf einen Keller verzichtet werden kann
Wenn die Basis stimmt

Für Bauherren gilt es, die Entscheidung für oder gegen einen Keller sorgfältig abzuwägen. Zwar scheint der finanzielle Mehraufwand zunächst unangenehm. Das Plus an Wohnqualität jedoch, das etwa ein gemauerter Keller bietet, lässt sich später nicht mehr nachrüsten - und sollte bei der Planung bedacht werden.

Private Bauherren kennen das: Der Weg zum Eigenheim gleicht nicht selten einer Achterbahnfahrt. Neben der Vorfreude auf die eigenen vier Wände entstehen zahlreiche Fragen, insbesondere was die Notwendigkeit bestimmter Baumaßnahmen betrifft. Um bei der Vielzahl an bevorstehenden Ausgaben nicht den Überblick zu verlieren, planen viele mit äußerst spitzem Bleistift und suchen nach Einsparmöglichkeiten. Großes Potenzial sehen Bauherren oft im Verzicht auf einen Keller - ohne sich der Tragweite dieser Entscheidung bewusst zu sein. Denn wer ohne Untergeschoss baut, spart zwar zunächst Kosten ein, muss langfristig jedoch Nachteile bei der Lebensqualität in Kauf nehmen.

Ob nun als Gäste- oder Jugendzimmer, als Hobby- oder Fitnessraum, als Saunabereich oder für Wäsche und Vorräte: Erkennen Bauherren von Anfang an das spätere Plus eines Kellers als Wohn- und Nutzfläche, wird schnell klar, dass sich der etwas höhere Gesamtpreis schon bald beim Wohnkomfort bezahlt macht.

Gartenlauben oder größere Garagen müssen später nicht den Bedarf an Abstellmöglichkeiten ausgleichen; ebenerdige Räume oder gar Grünflächen gehen nicht an Hauswirtschaft und -technik verloren. Fortsetzung nächste Seite
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.