Gut Ziel Seugast nimmt elektronische Schießstände in Betrieb
Zeitenwende im Schützenheim

Die neuen elektronischen Schießstände sollen die Zukunft des Seugaster Schützenvereines sichern. Bild: ö
Eine neue Zeit hat beim Gut Ziel Seugast Einzug gehalten: Seit einigen Wochen treten die Aktiven an elektronische Schießstände. Schützenmeister Heinrich Schwirzer begründet diese 15 000 Euro teuere Investition damit, dass der Verein in die Zukunft blicken müsse.

Offene Türen

Jeden Freitag finden sich zwischen 10 und 15 Jugendliche im Schützenheim zum Training ein, und die gelte es, bei der Stange zu halten. "Wir motivieren sie, indem wir ihnen die besten Trainingsmöglichkeiten schaffen", sagte Schwirzer. Weiterhin betonte er, dass er mit dem Projekt bei seinen Mitarbeitern im Vorstand und im Vereinsausschuss offene Türen eingerannt und eigentlich nur ausgesprochen habe, was fast alle schon auf ihrem Wunschzettel gehabt hätten. Schließlich habe sich auch die Marktgemeinde Freihung mit zehn Prozent an der Investition beteiligt.

Jugendleiter Andy Schwirzer ist voll des Lobes über die neue Anlage. Er berichtete, die Jugendlichen gingen mit größerer Konzentration und mit stärkerem Leistungswillen an den Stand. Schließlich könne jeder in der Stube am großen Display die Ergebnisse mitverfolgen. "Da strengt sich jeder besonders an." Als großen Vorteil sieht der Jugendchef, dass die Auswertung, die bisher recht aufwendig und zeitraubend war, nun mit einem Knopfdruck erledigt sei. "Wenn der letzte Schuss gefallen ist, steht auch schon das Ergebnis fest." Schießleiter Karlheinz Weiß ist von der neuen Anlage begeistert, habe sie ihm doch die tägliche Schreib- und Auswertungsarbeit abgenommen.

Jeden Freitag

Nach einer Erprobungsphase ist daran gedacht, die Zahl der Elektronikstände von derzeit vier auf sechs aufzustocken. Die neuen Stände sind jeden Freitag von 18.45 bis 20 Uhr für Jugendliche geöffnet, danach für alle anderen Schützen.
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