Gutes tun und Steuern sparen - Lohnsteuerhilfevereine beraten gerne
Spenden absetzen

Das Finanzamt akzeptiert eine Spende nur dann, wenn sie durch eine Zuwendungsbestätigung - also eine Spendenbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster - belegt ist.

Bei Spenden bis zu 200 Euro muss der Steuererklärung nicht zwingend eine Zuwendungsbestätigung beigelegt werden. In solchen Fällen reicht ein vereinfachter Nachweis, beispielsweise eine Kopie des Kontoauszugs. Neben der Kopie des Kontoauszugs lassen die Finanzbeamten bei Online-Banking auch einen Ausdruck der Buchungsbestätigung gelten. In beiden Fällen ist es aber wichtig, dass entscheidende Informationen sichtbar sind: Name und Kontonummer des Spenders und des Empfängers, der Betrag und der Buchungstag.

"Um sicher zu gehen, dass das Finanzamt Ihre Spende auch wirklich anerkennt, sollten Sie den vom Spendenempfänger hergestellten Spendenvordruck - das ist in der Regel der vorgedruckte Überweisungsträger - Ihrem Ausdruck beilegen", raten Lohnsteuerhilfe-Experten. Spenden sind bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben absetzbar. Spendet ein Steuerzahler in einem Jahr eine höhere Summe, beispielsweise 25 Prozent der Einkünfte, dann können die fünf Prozent, die den Höchstbetrag übersteigen, einfach ins nächste Jahr "vorgetragen" werden. Also im Folgejahr in der Steuererklärung eingetragen werden.

Hilfestellung leisten hier Lohnsteuerhilfevereine oder ein Steuerberater. (hfz)
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