Handschellen im Stadtrat

Handschellen im Stadtrat Bei Stadtratssitzungen kommen nun Handschellen zum Einsatz. "Uns sind die Hände gebunden", ruft Jan Gehrke von der ÖDP und legt sich die eisernen Fesseln an. Hintergrund: Der Haushalts-Etat 2015 kommt - nach zwei Jahren der Tilgung - nicht mehr ohne neue Schulden aus. Eine Dekade lang droht jährlich eine Lücke von 40 Millionen Euro. Trotz Neuverschuldung von 9,9 Millionen Euro wurde dem Haushalt über 1,6 Milliarden Euro mit großer Mehrheit zugestimmt. Das Geld wird nicht für Lu
Bei Stadtratssitzungen kommen nun Handschellen zum Einsatz. "Uns sind die Hände gebunden", ruft Jan Gehrke von der ÖDP und legt sich die eisernen Fesseln an. Hintergrund: Der Haushalts-Etat 2015 kommt - nach zwei Jahren der Tilgung - nicht mehr ohne neue Schulden aus. Eine Dekade lang droht jährlich eine Lücke von 40 Millionen Euro. Trotz Neuverschuldung von 9,9 Millionen Euro wurde dem Haushalt über 1,6 Milliarden Euro mit großer Mehrheit zugestimmt. Das Geld wird nicht für Luxus-Projekte, sondern "für das Nötigste investiert", sagt SPD-Fraktionsvorsit-zende Anja Prölß-Kammerer. Da befreite sich Gehrke wieder von den Handschellen - um gegen den Etat zu stimmen. (gük)

Sterben wird teurer

Nach zwei Jahren Pause steigen die Friedhofsgebühren 2015 wieder an. Die Benutzung der Trauerhallen und des Abschiedsraums kostet mehr Geld. Erdbestattungen von Erwachsenen steigen um zehn auf 940 Euro. Dafür wird die Beisetzung von Kindern um ein Drittel (230 Euro) auf 450 Euro reduziert. Grund für die Anhebung ist laut Finanzreferent Harald Riedel das Defizit der städtischen Friedhofsverwaltung. Allein für 2014 rechnet er mit einer Million Euro Miese. (gük)
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