Hausärztevertrag: AOK mit Schiedsspruch unzufrieden
Klage möglich

Der Streit zwischen dem Hausärzteverband und der AOK über den gemeinsamen Hausarztvertrag verschärft sich weiter. Die mit 4,3 Millionen Versicherten mit Abstand größte Kasse im Freistaat hält einen Schiedsspruch zu dem Sondervertrag für rechtswidrig und prüft eine Klage vor dem Sozialgericht. Gleichzeitig brodelt der Konflikt über Rückforderungen der Kasse in Millionenhöhe weiter. AOK-Vorstands-Chef Helmut Platzer sagte am Samstag in München, der Schiedsspruch schränke die Handlungsfähigkeit der Kasse massiv ein. Der Hausärzteverband bezeichnete den Schiedsspruch als "sehr ausgewogen".
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