Hausener Pfarrkirche feiert am 7. Juni großes Jubiläum - Bischof Rudolf kommt
Ein fast 100-jähriger St. Georg

(brü) Seit gut 100 Jahren thront sie nun über dem Hausner Tal: die Pfarrkirche St. Georg in Hausen. Am Sonntag, 7. Juni, wird der runde Geburtstag nun entsprechend gefeiert.

Der Kirchenneubau begann dabei im Jahr 1913, der erste Gottesdienst wurde an Allerheiligen 1914 abgehalten. Trotzdem dauerte die Fertigstellung des Gotteshauses noch weitere Monate. Nebenbei erfolgte ferner der Abriss der alten Kirche, welcher erst 1919 abgeschlossen wurde.

Die Einweihung erfolgte daher erst am 7. Juni 1925. Und genau auf den Tag 90 Jahre später wird nun am Sonntag, 7. Juni 2015, ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gefeiert. Dazu steht in Hausen ab 9 Uhr der Empfang der Sternwallfahrer der Pfarreien Hohenkemnath, Utzenhofen und Ursensollen am Bergweg in Hausen auf dem Programm, welche dort von Bischoff Voderholzer begrüßt werden und anschließend im Kirchenzug zur Messe ziehen.

Um 9.30 Uhr beginnt das Pontifikalamt mit dem Bischof sowie elf Priestern. Wer dazu keinen Platz in der Kirche selbst findet, kann den Gottesdienst per Leinwandübertragung des Gottesdienstes auf den Kirchplatz mitverfolgen.

Anschließend, gegen 11 Uhr, wird zum Sektempfang im Pfarrgarten geladen, die Musikkapelle unterhält dabei mit einem Standkonzert. Außerdem besteht die Möglichkeit, das eine oder andere Wort mit dem Bischof zu wechseln.

Ab 11.30 Uhr bietet der Hausener Frauenbund die Möglichkeit zum Mittagessen auf dem Kirchenvorplatz, nachmittags wird Kaffee und Kuchen gereicht. Nach der ab 14 Uhr offerierten Möglichkeit, eine geschichtliche Führung in der Kirche selbst zu erhalten, stellt eine Vesper um 16 Uhr in der Kirche den Abschluss der Feierlichkeiten dar.

Die Pfarrkirche St. Georg

Im neubarocken Stil erhebt sich die Kirche St. Georg in Hausen auf einer Anhöhe über dem Hausner Tal. Die alte Pfarrkirche St. Georg, in ihrer Anlage damals die typische Dorfkirche mit Spitzhelm, stammte aus dem 15. Jahrhundert und lag inmitten des noch heute genutzten Friedhofs.

Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges hinterließ schwere Kriegsschäden und so bedurfte das Gotteshaus größerer Reparaturen. Bauliche Veränderungen so im 18. Jahrhundert die Kirchen-Statik. Die Kirche St. Georg war bis zum Jahre 1810 ein Wallfahrtsort. Um 1900 ließ allerdings der bauliche Zustand den Wunsch nach einem Neubau laut werden. Auch wuchs die Zahl der Kirchenbesucher, da auch Kirchgänger aus den Nachbardörfern Malzbach, Wollentshofen und Zant sowie teilweise sogar aus Erlheim und Ransbach nach Hausen zur Messe gingen.

Am 06.08.1911 beschloss die Kirchenverwaltung den Abriss und Neubau der Kirche. Zu Allerheiligen 1914 konnte im neuen Gotteshaus der erste Gottesdienst gefeiert werden.
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