Heck des Air-Asia-Fliegers gefunden, aber keine Blackbox
Suche nach Flugschreibern

Bei der Flugzeugwrack-Suche in Indonesien setzen die Einsatzkräfte ihre Hoffnungen auf das entdeckte Hecktteil der abgestürzten Air-Asia-Maschine. In dem am Mittwoch eindeutig identifizierten Wrackstück des Airbus A320 befinden sich bei diesem Flugzeugtyp üblicherweise die Flugschreiber. Mit ihrer Hilfe wollen die Ermittler den Unglückshergang rekonstruieren. Doch bislang fehlt von den sogenannten Blackboxes jede Spur.

Die Flugschreiber zeichnen Gespräche im Cockpit und technische Daten der Maschine auf und sind so gebaut, dass sie Abstürze intakt überstehen. Der Pilot hatte keinen Notruf abgesetzt. Bekannt ist nur, dass er um eine Kursänderung bat, um Gewitterwolken zu umfliegen. Kurz danach verschwand die Maschine vom Radar. Sie war am 28. Dezember mit 162 Menschen an Bord in die Javasee vor Borneo gestürzt.

Das Meer im Absturzgebiet ist in weiten Teilen weniger als 50 Meter tief. Seit Tagen meldeten Schiffe mit Sonargeräten den Fund größerer Metallobjekte im Absturzgebiet, rund 180 Kilometer südwestlich von Borneo. Die Helfer gehen davon aus, dass sich viele der Opfer noch im Rumpf des Flugzeugs befinden. Bis Mittwoch waren 40 Leichen geborgen worden.
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