Heizungssanierung erhöht Immobilienwert und senkt Energiekosten
Der Heizungsfachmann als "Anlagenberater"

Den Heizungsbauer kann man deshalb heute im doppelten Wortsinne als Anlagenberater betrachten. Denn neben der Beratung zur Technik kann er auch Hinweise geben, wie sich eine Heizungssanierung auf den Wert des Hauses auswirkt und wie groß die Einsparungen ausfallen können.

Kern seiner Beratung ist der Heizungs-Check. Er zeigt auf, welche Schwachstellen die aktuelle Heizungsinstallation besitzt und wie sie sich verbessern lässt.

Nicht in jedem Fall ist eine komplette Heizungssanierung der Königsweg. Heizungspumpen etwa können die Stromrechnung erheblich belasten, wenn sie noch mit veralteter und ungeregelter Technik arbeiten. Die alte Pumpe auszutauschen und durch ein aktuelles, hoch effizientes Modell zu ersetzen, kostet nicht viel, und schon nach wenigen Jahren sind die Ausgaben für den Austausch durch Einsparungen auf der Nebenkostenrechnung wieder eingespielt.

Oft werden nicht alle Zimmer eines Hauses gleich gut mit Wärme versorgt. Dann müssen Pumpe und Kessel mehr arbeiten als nötig - der Energieverbrauch ist zu hoch. Mit einem sogenannten hydraulischen Abgleich stellt der Heizungsfachmann sicher, dass die Wärmeverteilung über alle Etagen gleichmäßig erfolgt.

Neue Thermostatventile erlauben eine gradgenaue Einstellung der Raumtemperatur und ermöglichen, die Temperaturen automatisch auf die Nutzungszeiten der Zimmer abzustimmen. Dadurch lässt sich gegenüber alten Heizkörperventilen ebenfalls eine Menge Energie einsparen.

Die Entscheidung, welche Technik man im Falle einer Heizungssanierung einsetzt, sollte nicht aus dem Bauch heraus gefällt werden. Heizungsfachbetriebe können bei der Auswahl beraten und beurteilen, welche Technik zu welchem Haus passt. Auch bei der Beantragung staatlicher Förderungen können sie dem Hausbesitzer zur Seite stehen. (djd/pt)
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