"Helfende Hände" von der Bundeswehr
Hintergrund

Die Soldaten der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" aus Amberg sind seit dem 17. September zur Flüchtlingshilfe abgestellt. Damals begann der Aufbau des Wartezenturms Feldkirchen in der Gäubodenkaserne bei Straubing. Derzeit sind rund 180 Soldaten zur Flüchtlingshilfe abgestellt. Die Männer und Frauen sind nicht nur in Feldkirchen, sondern auch zur Unterstützung der Bundespolizei an der bayerisch-österreichischen Grenze sowie beim Bundesamt für Flüchtlinge und Migration eingebunden. Zeitgleich sind rund 650 der gut 4200 Soldaten der "Zwölfer" im Auslandseinsatz in Afghanistan, in Mali, dem Kosovo und der Türkei. Bundesweit sind derzeit rund 7500 Bundeswehr-Angehörige in der Flüchtlingshilfe gebunden. In Bayern sind es 620. Sie läuft unter dem Schlagwort "Helfende Hände" und gilt als Amtshilfe auf der Grundlage des Artikels 35 Absatz 1 des Grundgesetzes. (paa)

Aus der Region Mit Gummiventilen in den Graben

Schwandorf/Weiden. (hou) Für einen Fehler mit fatalen Folgen muss ein Kfz-Monteur aus Weiden 2400 Euro Geldstrafe zahlen. Der 64-Jährige hatte in einer Werkstatt zwei neue Reifen auf die Sportfelgen eines Pkw gezogen und dabei Gummiventile eingebaut. Drei Tage später war der 23 Jahre alte Autobesitzer zusammen mit zwei Freunden auf einer Staatsstraße bei Wernberg-Köblitz (Kreis Schwandorf) unterwegs. "Plötzlich bekam das Fahrzeug einen vollen Schub nach links", erinnerte sich der Mann aus dem Kreis Neustadt/WN jetzt vor dem Schwandorfer Amtsgericht. Eines der installierten Gummiventile war während der Fahrt abgerissen.

Das 260 PS starke Auto, mit Tempo 80 unterwegs, landete in einem Graben, stauchte sich und nahm wirtschaftlichen Totalschaden. Der Fahrer trug leichte Verletzungen davon, seine Beifahrer blieben unversehrt. Bei dem Prozess in Schwandorf stellte sich nun heraus, dass der Monteur Ventile aus Metall hätte einbauen müssen. Durch seinen Fehler sorgte er für einen Tatbestand, der nur äußerst selten in die Ermittlungsakten kommt: Fahrlässig begangener gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Ganz agil: Schneller nach Bayreuth

Weiden/Bayreuth. (räd) Agilis und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) ordnen den Zugverkehr zwischen Weiden und Bayreuth neu. Wie die BEG am Montag mitteilte, fahren die Regionalzüge zwischen der Oberpfalz und Oberfranken ab dem

Ein Agilis-Zug. Archivbild: Popp
Fahrplanwechsel am 13. Dezember zu veränderten Zeiten - und um fast 15 Minuten beschleunigt. Dadurch reduziert sich die Reisezeit zwischen beiden Städten von 62 auf nur noch 50 Minuten. Neu sind auch die stündlichen Anschlüsse in Weiden sowohl Richtung Hof als auch Regensburg. Bislang gab es diese Verknüpfungen nur zweistündlich.
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