Helfer erreichen Erdbebenopfer im Hindukusch

Ein Junge steht in den Trümmern seines Zuhauses in Torghar (Pakistan). Im Hintergrund wühlen sich Erwachsene durch Mauerreste. Nach dem verheerenden Erdbeben dringen Hilfskräfte nur langsam zu den Opfern vor. Bild: dpa
(dpa/KNA) Nach dem schweren Erdbeben im Hindukusch sind Rettungskräfte in Pakistan in entlegene Gebiete der Katastrophenregion vorgedrungen. Helfer versuchten alle Überlebenden in der am schwersten betroffenen Region zu erreichen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, ihre Teams hätten den Distrikt Chitral an der afghanischen Grenze erreicht. Bei dem Beben der Stärke 7,5 waren am Montag mehr als 400 Menschen getötet worden, die meisten davon in Pakistan. Wie das Internationale Rote Kreuz in Genf mitteilte, entsendeten der afghanische und der pakistanische Rote Halbmond medizinisches Gerät und mehr als 200 Helfer in zwei Teams in die betroffenen Gebiete. Diese sollten Nothilfe leisten, Blutspenden organisieren und den weiteren Hilfebedarf ermitteln. Die Arbeit werde allerdings durch Schnee, Regen und Erdrutsche behindert.
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