Hibiskusblüten-Tee als Lockmittel

Hibiskusblüten-Tee als Lockmittel Mit beinahe fernöstlicher Gelassenheit hat SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher auf die Ankündigung von Ministerpräsident Horst Seehofer reagiert, nicht mehr mit ihm sprechen zu wollen. Nach Rinderspachers Attacken während des Sonderplenums vor 14 Tagen gebe es keine Vertrauensbasis für Gespräche mehr, ließ Seehofer wissen. Das Schweigegelübde des Regierungschefs konterte Rinderspacher mit einer Einladung. Die Türen zum Fraktionstrakt der SPD im Landt
Mit beinahe fernöstlicher Gelassenheit hat SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher auf die Ankündigung von Ministerpräsident Horst Seehofer reagiert, nicht mehr mit ihm sprechen zu wollen. Nach Rinderspachers Attacken während des Sonderplenums vor 14 Tagen gebe es keine Vertrauensbasis für Gespräche mehr, ließ Seehofer wissen. Das Schweigegelübde des Regierungschefs konterte Rinderspacher mit einer Einladung. Die Türen zum Fraktionstrakt der SPD im Landtag stünden auch für Seehofer immer offen. "Ich habe bei mir im Büro einen guten Hibiskusblüten-Tee, zu dem man gute Gespräche führen kann", säuselte Rinderspacher. Ob er Seehofer damit locken kann, ist allerdings fraglich. (jum)

Pronold schießt auf Papierrosen

Weniger friedfertig zeigte sich Rinderspacher im Kampf um die SPD-Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2018. Zusammen mit seinem möglichen Kontrahenten, SPD-Landeschef Florian Pronold , griff er auf dem Oktoberfest zum Luftgewehr, um die Angelegenheit auszuschießen. Natürlich gab es kein Duell auf der Theresienwiese, die Kontrahenten ballerten auf Papierrosen. Am Ende hatten beide je sechs Mal getroffen - wobei Rinderspacher wert auf die Feststellung legte, schneller geschossen zu haben. Generalsekretärin Natascha Kohnen beteiligte sich nicht an dem Wettbewerb. Als bekennende Pazifistin verbiete sich ihr der Griff zur Schusswaffe. (jum)

Weg aus Starnberg, ab nach Hof

Finanzminister Markus Söder will es mit Behördenverlagerungen in strukturschwache Regionen nicht bewenden lassen. Neuerdings ködert er auch Firmen zum Umzug in die Provinz. So hat er der Starnberger Internetregistraturfirma "united domains" empfohlen, ihren Sitz nach Hof zu verlegen - um die vergleichsweise hohen Kosten für die Nutzer der neuen Domain ".bayern" zu senken. "Ziehen Sie doch nach Hof, dort sind Ihre Betriebskosten niedriger als in Starnberg", riet Söder dem Geschäftsführer des Unternehmens. Die Einsparungen könne er dann an seine Kunden weitergeben. Der verlegen lächelnde Mann machte nicht den Eindruck, als ob er deswegen das Alpen- gegen das Frankenwald-Panorama tauschen wollte. (jum)
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