Himmlisches Amt

Himmlisches Amt Bitte kein Supergirl - und kein Model. Freundlich, schwindelfrei und wetterfest soll das neue Christkind sein, das in den nächsten Wochen gewählt wird. Rund 170 Termine sind in der Adventszeit zu bewältigen - viele davon draußen und in der Kälte. Die Bewerberinnen müssen schon länger in Nürnberg wohnen, sollten zwischen 16 und 19 Jahre alt und größer als 1,60 Meter sein. Die Aufgaben sind klar: Besuche in Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen und die Eröffnung des Christkindlesmarkt
Bitte kein Supergirl - und kein Model. Freundlich, schwindelfrei und wetterfest soll das neue Christkind sein, das in den nächsten Wochen gewählt wird. Rund 170 Termine sind in der Adventszeit zu bewältigen - viele davon draußen und in der Kälte. Die Bewerberinnen müssen schon länger in Nürnberg wohnen, sollten zwischen 16 und 19 Jahre alt und größer als 1,60 Meter sein. Die Aufgaben sind klar: Besuche in Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen und die Eröffnung des Christkindlesmarktes mit dem berühmten Prolog. Ob bei so vielen Anforderungen eine himmlische Botin gefunden wird? Vorgängerin Teresa Treuheit , die nach zwei Jahren in den "Ruhestand" geht: "Es war die schönste Zeit meines Lebens." (gük)

Tierischer Zirkus

"Wildtiere im Zirkus sind ein Auslaufmodell", wettert Nürnbergs Grünen-Stadträtin Britta Waltheim . Im Stadtrat fordern sie und ihre Partei: Diese Zirkusse gehören bei uns verboten, weil Wildtiere nicht artgerecht gehalten würden. Verwiesen wird auf die Nachbarstadt Erlangen. Dort stellt man für Unternehmen mit Löwen, Tigern oder Elefanten keine kommunalen Flächen mehr zur Verfügung. Robert Pollack , Leiter des Ordnungsamtes, der ein ethisches Urteil ablehnt, ist skeptisch. Er verweist auf Erfahrungen von Städten wie Chemnitz oder Darmstadt: Sie seien mit Verbotsversuchen vor Gericht gescheitert. (gük)

Unerotische Stadt

Ist Nürnberg nicht sexy genug? Sebastian Brehm , Fraktionschef der CSU im Rathaus, sieht zumindest Nachholbedarf: "Die Stadt ist zu wenig international" kritisierte er in der Lokalpresse. Seine Argumente sind aber auch nicht unbedingt erotisierend: Im Vorfeld würden ambitionierte Bauvorhaben regelmäßig "kleingeredet" statt Projekte von internationalem Rang" zu verwirklichen. Der Kommunalpolitiker erinnert dabei an die Debatte um einen Konzertsaal. Die SPD dachte zunächst an eine "Multifunktionshalle". Nun werde (dank der CSU) ein Saal errichtet, der "internationalen Standards" entspricht. Wobei dieses Projekt noch lange nicht in trockenen Tüchern steckt - für die Umsetzung hat die Stadt mindestens zehn Jahre veranschlagt. (gük)
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