Hintergrund

Nicht für alle Asylbewerber erfüllt sich der Traum auf ein neues Leben in Deutschland - ohne Krieg. Nach dem Stellen des Asylantrages beginnt monatelanges banges Warten auf den Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Die Kriterien für eine Aufenthaltserlaubnis sind streng. Um ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten, müssen hohe Hürden überwunden werden. Eine sogenannte allgemeine Notsituation, wie zum Beispiel Armut oder eine fehlende Existenzgrundlage, wird nicht als Asylgrund anerkannt.

Kann jedoch begründete Furcht vor Verfolgung wegen politischer Überzeugung, der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder einer bestimmten Religion nachgewiesen werden, erhöhen sich die Chancen. (bir)
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