Hintergrund

Stolz verwies die neue Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty beim VdK Michelfeld auf den Zuwachs von 368 Mitgliedern auf Kreisebene: Für sie ein Zeichen für den Erfolg und die Bedeutung des VdK. Steten Zuwachs an Mitgliedern gebe es auch in Bayern, Ende 2014 um 28 000 auf insgesamt 647 000. In Bayern seien 30 Millionen Euro an Nachzahlungen für Mitglieder erstritten worden.

Äußerst wichtig für den VdK sei seit Jahren die Pflege. Trotz der Erfolge müsse der VdK hier am Ball bleiben, betonte Kies-Baldasty: Von einer großen Pflegereform könne bisher nicht die Rede sein. Die Kreisvorsitzende sprach auch die Armutsgefährdungsgrenze in Bayern an. Ein Umdenken sei in der Rentenpolitik dringlicher denn je.

Es fehle Rente für Langzeit-Arbeitslose, behinderte und ältere Beschäftigte. Schon jetzt müssten viele Rentner noch arbeiten. Die hohe Quote bei Empfängern von Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung sei nicht hinnehmbar. VdK-Forderung: "Renten müssen auskömmlich sein". Dazu müssten Löhne entsprechend steigen. (cs)
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