Hintergrund: Gifte in der Stahlproduktion

Nahezu alle in der Maxhütte Tätigen waren einer erhöhten Schadstoffbelastung ausgesetzt. Wo Erz zu Eisen geschmolzen und zu hochwertigem Stahl weiterverarbeitet wird, ist nicht nur Feuer im Spiel.

Chemiker entwickelten Verfahren, um noch reineren Stahl herstellen zu können. Die Produktion dieser sogenannten Edelstähle erfolgt oft unter Einsatz diverser Stoffe, etwa Chrom(VI)-oxid, Nickel, Phanadium oder Mangan. Am Ende verlassen die Stahlküche Eisensorten, die fast jeder schon einmal in Händen hielt - zum Beispiel als Werkzeug im Hobbykeller.