Hirschau rüstet Straßenlaternen auf LED-Module um - Staatliche Förderung
Weniger Strom, weniger Treibhausgas

Hirschau. (ads) Markus Windisch von der Bayernwerk AG übergab jetzt die Dokumentation einer im Frühjahr vorgenommenen, weiteren Umrüstung von Straßenleuchten im Stadtgebiet Hirschau.

Insgesamt wurden in einem zweiten Bauabschnitt nun 146 Quecksilberdampflampen (HQL) mit einer installierten Leistung von 80 Watt durch LED-Module mit 25 Watt ersetzt. Mit der Maßnahme konnte eine Stromverbrauchsreduktion von rund 84 Prozent erreicht werden. Die Einsparung des Treibhausgases Kohlendioxid liegt auf 20 Jahre betrachtet bei rund 530 Tonnen.

Im Jahr 2013 wurden bereits in einem ersten Bauabschnitt 108 Leuchten auf LED-Technik umgerüstet. Von den insgesamt 1070 Straßenleuchten im gesamten Stadtgebiet sind nun 254 Leuchten auf LED-Technik umgerüstet. Im Einsatz sind des Weiteren noch knapp 600 HQL-Leuchten und circa 200 Gelblicht-Leuchten (HSE). "Mit den Umrüstungen wurde ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und eine erhebliche Senkung des Stromverbrauches für die Stadt Hirschau erzielt", betonte Bürgermeister Hermann Falk. Der AOVE-Klimaschutzmanager Markus Schwaiger habe laut Falk die Stadt Hirschau bei der Antragstellung und Umsetzung vorbildlich unterstützt.

Dem Stadtrat würden zur Haushaltsberatung 2015 weitere Umbauten an der Straßenbeleuchtung vorgeschlagen. Vom Klimaschutz profitierten alle durch geringere Stromkosten und ein gesundes Klima, merkte Falk an.

Die Gesamtinvestition wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt. Dazu gibt es eine staatliche Förderung. Mit der Klimaschutzinitiative setzt die Bundesregierung die Erlöse aus dem Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten gezielt für den Klimaschutz ein.
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