HIV: Zahl der Neuinfektionen konstant

Trotz Aufklärungskampagnen und Medikamenten geht die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland nicht zurück. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass sich 2014 wie im Vorjahr 3200 Menschen infiziert haben. Dabei sei der Anteil der Infizierten, die Medikamente einnehmen und dadurch in der Regel kaum noch infektiös sind, in den vergangenen Jahren gestiegen. "Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventionsanstrengungen haben aber bislang nicht ausgereicht" sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Die Schätzung beruht auf Modellrechnungen, denn HIV wird oft erst Jahre nach der Infektion festgestellt. Demnach steigt die Zahl der Neuinfektionen bei heterosexuellen Frauen und Männern leicht an. Die meisten Betroffenen sind nach wie vor homosexuelle Männer.
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