Hochschulen sollen attraktive Arbeitgeber werden
Besser lehren

Die unsicheren Arbeitsverhältnisse für viele Akademiker an Bayerns Hochschulen sollen besser werden. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) appelliert an Universitäten und Fachhochschulen, die Zahl der befristeten Arbeitsverträge zu reduzieren.

Er habe die Hochschulen "freundlich gebeten", einen Katalog von "Selbstverpflichtungen für Mindestanforderungen" zu formulieren, sagte Spaenle. Nach Spaenles Zahlen beschäftigen die Hochschulen mehr als die Hälfte ihres Personals - nämlich 55 Prozent - mit Zeitverträgen. Für eine Einschränkung setzt sich seit langem die SPD ein. Spaenle will befristete Hochschuljobs keineswegs grundsätzlich verbieten lassen - viele Doktoranden und Habilitanden bestreiten damit ihren Lebensunterhalt während der Ausbildung. "Das sollte aber durch Blüten in der Wirklichkeit nicht unterlaufen werden." So müssten "extreme Kurzzeitbefristungen" mit Vertragsverlängerungen im Monatstakt abgestellt werden, sagte Spaenle.
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