Hoeneß erpresst: Strafe zu hoch

Die Strafe gegen den Erpresser von Uli Hoeneß muss neu festgesetzt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob die Verurteilung des mehrfach vorbestraften Täters zu drei Jahren und neun Monaten Haft als zu hoch auf. "Die Strafzumessung hält rechtlicher Überprüfung nicht stand", hieß es in einem BGH-Beschluss.

Der Angeklagte hatte gestanden, den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern vor dessen Haftantritt erpresst zu haben. Der Erpresser verlangte 215 000 Euro. Bei einer fingierten Geldübergabe wurde er gefasst. Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.
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