Hoffnungsschimmer in der Ukraine - Waffenruhe aber weiter brüchig
Beobachter bestätigen Abzug

Ukrainische Truppen bei Donezk machen ernst mit dem Rückzug. Geschütze und Panzer werden 25 Kilometer hinter die Frontlinie gebracht. Bild: dpa
Trotz des Abzugs schwerer Waffen von der Donbass-Front hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vor der Gefahr neuer Kämpfe gewarnt. "Unsere Soldaten sind zu jedem Zeitpunkt bereit, die Kriegstechnik wieder in Stellung zu bringen", betonte er.

Das Militär und die Aufständischen setzten den Abzug schwerer Waffen fort. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigte dies. "Wir sehen, dass beide Seiten Maßnahmen ergreifen, um die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen", sagte der Vizechef der OSZE-Mission in Kiew, Alexander Hug. Die vor gut zwei Wochen ausgerufene Waffenruhe im Kriegsgebiet erwies sich aber weiterhin als brüchig. Innerhalb von 24 Stunden wurden mindestens drei Soldaten getötet.
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