Hohe Dunkelziffer

Die Statistik umfasst ein breites, nicht immer differenziertes Spektrum an Delikten: Zur Internet-Kriminalität gehört die Verbreitung von Kinderpornografie ebenso wie Kreditkartenbetrug, Computersabotage, Beleidigung, Erpressung und vieles mehr. Im vergangenen Jahr registrierten die Ermittler in Bayern 24 292 Delikte im Netz, zehn Prozent mehr als 2012. Fachleute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer viel höher ist. 43 Prozent der Straftaten von 2013 aufgeklärt.

Besonders hohe Zuwächse gab es beispielsweise beim Warenbetrug mit 4680 Fällen (+ 23,6 Prozent), beim Zahlungskartenbetrug mit 2486 Fällen (+ 11,1 Prozent), bei Beleidigungen im Netz mit 1097 Fällen (+ 23,4 Prozent), bei Datenveränderung und Computersabotage mit 926 Fällen (+ 16,5 Prozent) sowie bei Erpressungsdelikten mittels Internet mit 809 Fällen (+ 13,9 Prozent). Der Schaden durch Internetkriminalität in Bayern lag 2013, wie auch schon 2012, bei mehr als 17 Millionen Euro.(dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Straftat (812)Themen des Tages (14863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.