Hohenkemnather Wehr froh über neuen Anhänger - Neun Fehlalarme
In einem Jahr 788 Einsatzstunden

Hohenkemnath. (brü) Bei der Jahreshauptversammlung der Hohenkemnather Wehr eröffnete Kommandant Christoph Staudte seinen Bericht mit einem Überblick über die aktive Wehr. Diese umfasst derzeit 83 Mitglieder und 15 Anwärter, davon sind 14 Atemschutzträger, 13 Gruppenführer, 18 Maschinisten sowie zwei Zugführer. Die Wehr wurde 2014 zu 37 Einsätzen gerufen.

Diese setzen sich aus drei Brandeinsätzen, 23 technischen Hilfeleistungen (davon 17 mit dem neuen Verkehrsabsicherungs-Hänger/VSA), neun Fehlalarmen und zwei freiwilligen Tätigkeiten (Absicherung Fronleichnamsprozession und "Dousamma" in Ursensollen) zusammen. Daraus ergeben sich 788 Einsatzstunden, die laut Kommandant von 366 Einsatzkräften geleistet wurden. Seit Februar vergangenen Jahres steht der Hohenkemnather Wehr nun der VSA zur Verfügung. "Dieser Anhänger ist ein großer Gewinn für die Sicherheit aller Beteiligten bei Einsätzen auf der Autobahn. Ich bin dankbar, dass sich die Gemeinde zum Kauf dieser wichtigen und sinnvollen Gerätschaft entschieden hat. Die Tatsache, dass der VSA alleine im letzten Jahr zu 17 Einsätzen alarmiert wurde, zeigt dass sich diese Anschaffung gelohnt hat", sagte Christoph Staudte, der ausdrücklich seinen Vorgänger Hermann Nadler erwähnte, "der dies alles noch in die Wege geleitet hat".

Die regelmäßigen Übungen der Gruppenführer waren zu Beginn des Jahres geprägt vom Thema Verkehrsabsicherung, um ein sicheres und sinnvolles Arbeiten für die zukünftigen Einsätze mit dem VSA zu gewährleisten. Schulungen zum Thema Digitalfunk waren ebenfalls ein Thema und werden mit dem bald folgenden Start des Probebetriebes heuer verstärkt weitergeführt werden müssen, sagte der Kommandant.

Neben den Übungen beteiligte sich die Wehr ferner an einer "heißen Übung" im Brandbunker der Feuerwehr Amberg. Ein Motorsägenkurs wurde organisiert und die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" wurde bestanden. Andreas Dötterl, Fabian Schildbach, Andreas Franz und Josef Kugler erhielten das Atemschutzleistungsabzeichen, Andreas Franz und Josef Kugler absolvierten den Lehrgang für Gruppenführer in Regensburg.

Fabian Schildbach bestand den Jugendwart-Lehrgang. Schließlich bot der Landkreisfeuerwehrverband wieder die Ausbildung zum Maschinisten an, die Andreas Dötterl und Josef Kugler erfolgreich besuchten.
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