Holocaust-Überlebender Mannheimer kritisiert Pegida
"Fragliche Strömung"

Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer hat die umstrittene Pegida-Bewegung als bedenklich und fragwürdig kritisiert - und die Vielzahl von großen Gegendemonstrationen gewürdigt. Diese Anti-Pegida-Proteste seien "notwendiger Ausdruck einer Verneinung von Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung und Intoleranz", sagte Mannheimer am Dienstag im Landtag.

Mannheimer, der in Kürze 95 Jahre alt wird, sagte: "Wenn heute wieder bedenkliche Demonstrationen stattfinden, müssen sich staatliche Stellen und Verantwortliche Sorgen machen und entsprechend handeln." Die Gegendemonstrationen seien ein "ermutigendes Zeichen". Er mahnte aber: "Das soll kein Trost sein und auch keine Abschwächung dieser fraglichen Strömungen." Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte: "Wir wehren uns gegen radikale Hassredner auf unseren Straßen."
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