Hubert Aiwanger
Schwartzer Spruch

Schwartzer Spruch Hubert Aiwanger spricht im Landtag eher selten. Trotzdem ist er in den Protokollen einer der am meisten zitierten Abgeordneten. Zu verdanken hat er das seinem losen Mundwerk. Denn dem Fraktionschef der Freien Wähler fällt zu jeden Argument eines Redners am Pult mindestens ein Kommentar ein, den er dann per Zwischenruf kundtut. Bei einer Debatte um den Mindestlohn schenkte er so dem Amberger Harald Schwartz (CSU) seine unerwünscht lautstarke Aufmerksamkeit. Schwartz gab
spricht im Landtag eher selten. Trotzdem ist er in den Protokollen einer der am meisten zitierten Abgeordneten. Zu verdanken hat er das seinem losen Mundwerk. Denn dem Fraktionschef der Freien Wähler fällt zu jeden Argument eines Redners am Pult mindestens ein Kommentar ein, den er dann per Zwischenruf kundtut. Bei einer Debatte um den Mindestlohn schenkte er so dem Amberger Harald Schwartz (CSU) seine unerwünscht lautstarke Aufmerksamkeit. Schwartz gab ihm trocken kontra: "Wenn es für jeden sinnentleerten Zwischenruf 8,50 Euro gäbe, wären Sie Millionär!" Aiwanger verschlug es darauf erst einmal die Sprache. (jum)

Sylter Shop

Der SPD-Abgeordneten Annette Karl ist die verblüffende Information zu verdanken, dass es auf Sylt den offiziellen "Bayern-Shop" gibt. Der ist zwar kein Laden, in dem man vor Ort Lederhosen für den Nordsee-Strand kaufen könnte, sondern ein Online-Handel für urbairischen Tand. Eingerichtet hat ihn die bayerische Tourismus-Marketing GmbH. Karl findet es nun etwas seltsam, dass Gamsbärte oder das ebenfalls angebotene Zoiglbier-Dressing vom nordischen Westerland aus verschickt werden. Im Sinne eines "authentischen Gesamtpakets" wäre ein bayerischer Versandort sicherlich interessant, pflichtet Wirtschaftsministerin Ilse Aigner auf Karls Anfrage bei, doch musste der Betreiber des Shops öffentlich ausgeschrieben werden. Das geeignetste Angebot kam dann eben aus Sylt. (jum)

Saurer Sozi

Es ist ein "Alle Jahre wieder" zur Maienzeit. Immer wenn Innenminister Joachim Herrmann den Verfassungsschutzbericht im Landtag vorstellt, klagt SPD-Mann Peter Paul Gantzer darüber, dass das Werk eine Woche davor schon der Presse präsentiert wurde. Weil Herrmann dieses Jahr aber wegen anderer Termine den Bericht im Landtag nicht selbst vortragen konnte, trat Gantzer angesäuert sogar in einen Redestreik. Er werde sich aus Protest an der Debatte nicht beteiligen. Das Bedauern darüber hielt sich fraktionsübergreifend in engen Grenzen. (jum)
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.