Im Blickpunkt

Das Kümmersbrucker Hallenbad sei für die Zukunft ausgerichtet - diesen wiederholt gemachten Hinweis konnte sich Bürgermeister Roland Strehl auch bei "seiner" CSU nicht verkneifen: Ein reines Schulschwimmbad sei nicht mehr gefragt. Seniorenarbeit werde in Kümmersbruck verstärkt, kündigte er an. Bei der Ortsumgehung sei ein Bürgerentscheid die sauberste Lösung. Mit der neuen Mehrheit im Gemeinderat will Strehl die Baulandpolitik neu aufstellen - Flächen aufkaufen und dann Bauland zu vernünftigen Preisen anbieten.

Fest im Auge habe er den Dorf-Stodl in Moos als neue Anlaufstelle für die Jugend. Strehl betonte, dass seine Fraktion und er vernünftig mit der Mehrheit umgehen und ihre Wahlversprechen halten würden. Die SPD müsse einsehen, wer nun im Kümmersbruck das Sagen habe. Den Sozialdemokraten wolle er keine Lüge unterstellen - aber sie jonglierten doch knapp an der Wahrheit vorbei.

Vor 14 Jahren hätte Strehl nicht daran gedacht, Berufspolitiker zu werden, räumte er ein. Allen, die ihn auf seinem politischen Weg unterstützt haben, danke er. Aber vor allem entschuldige er sich bei denen, die er - meist unwissentlich - vor den Kopf gestoßen habe. (gfr)
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